…und sie bewegt sich doch, die web community.Die engagierten Leute von Avaaz.org leisten tolle Arbeit - und die Internetgemeinde macht offensichtlich mit, wenn man sich die Aktionen und Ergebnisse ansieht.
Mehr noch, Bevölkerung und Mönche bergen Tote und retten Eingeschlossene. Der Zyklon “Nargis” könnte die Macht der Militärjunta in Burma stärker erschüttern, als es Proteste der Demokratiebewegung oder internationale Sanktionen je getan haben. In den Augen vieler Menschen in dem südostasiatischen Land hat die Junta in den Tagen nach der Katastrophe ihre Unfähigkeit bewiesen. Und es ist nicht ausgeschlossen,
“Ende hier ist Anfang dort - Erde hier ist Himmel dort”, so mancher Relativist sollte wieder mal Rilke lesen. Dort wird die Pfingstbotschaft mit nur wenigen Worten zum Klingen gebracht. Dabei trägt unsere Gegenwart eine vielfach kalte und nüchterne Brille. In 12 Schritten zum Humanismus. Genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des Humanistischen Manifest III , das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Darling der populären Medien, unterzeichnet wurde.
Säkularisten, Relativisten, Rationalisten, Naturalisten, Humanisten, Atheisten gehen gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke,
Chinesische Militärs sollen als Mönche verkleidet den Konflikt weiter provoziert haben. Eine kurze Betrachtung zum Mitdenken:
Stimmt der erhobene Vorwurf tatsächlich, dann mündet das Vorgehen der chinesischen Soldaten inStrategie 1 der Militärs: Wir weiten die Konflikte gezielt aus, um eine dann folgende brutale Niederschlagung zu rechtfertigen.
Die Gegenthese soll hier nicht verschwiegen werden: Verkleidete Militärs sollen die Eskalation von Aufständen direkt vorort verhindern helfen. Strategie 2 würde folgerichtig lauten: Wo immer Konflikte aufflammen, ersticken wir die Gewalt im Keim, bis das Interesse der Weltöffentlichkeit an Tibet verschwindend klein wird.
Dabei ist die Schlussfolgerung nicht unwichtig, dass…
Wer die kommenden Olympischen Spiele in China aktiv oder passiv unterstützt, ist ein moralisches Schwein. Ich habe gerade eine Petition unterschrieben, welche die chinesische Regierung auffordert die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und einen substantiellen Dialog aufzunehmen. Diese Kampagne ist wirklich wichtig und ich hoffe, dass ihr sicherlich mitmachen wollt. Klickt auf diesen Link:
Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel.
Die chinesische Regierung trifft gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen…
Die Verschmelzung von hoher Politik und naturalistischer Wissenschaft wird uns ein glückliches Leben bescheren. Von der Seele reden wir schon lange nicht mehr, der Geist ist auch nicht mehr der alte, wir sprechen nur mehr über Gene und Neuronen:
Im Jahr 1933, als das I. Humanistische Manifest entstand, wurde mein Vater geboren. Etwa ein viertel Jahrhundert konnte er nur seine Interessen, Werte und seine Würde leben. Meine Geburt bedeutete (wie die Geburt jedes Kindes) eine grosse Veränderung, wobei er es mit den humanistischen Prinzipien Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit sicher gut gehalten hat. Im Sinne moderner Wahlverwandtschaften liess er sich 3 Jahre später scheiden. So gesehen ein Musterbeispiel eines atheistischen Humanisten. Seine Konvertierung 2003 vom Protestanten zum römisch-katholischen Glauben passt nun nicht ganz zum skizzierten Bild.
Meinem Interesse an Atheismus und Humanismus tut dies keinen Abbruch. Vor wenigen Jahren entstand das Humanistische Manifest III. Was sind die Inhalte eines modernen Humanismus? Nicht sehr viele Nichtgläubige kennen diese Manifeste. Wobei diese eigentlich Verbindlichkeit haben sollten, jedenfalls aus Sicht der Autoren. Diese stellen immerhin eine guten Teil der atheistischen Crème de la Crème dar.
Voranstellen möchte ich 12 Kernsätze des atheistischen Humanismus, die sich deutlich aus dem nachfolgenden Text ergeben. Dieser Text zitiert entscheidende Passagen aus dem Humanistischen Manifest III, die jeweils kommentiert werden. Jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige, alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der medial bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet. Weiters hat jeder, der beispielsweise das christliche Weltbild für irrelevant erklärt, einmal mehr die Chance, sich mit Kritik an seiner Weltsicht auseinanderzusetzen.
Der Lichtritus mit seiner Symbolkraft am Ende der Karwoche ist doch ein Hinweis der ganz besonderen Art, das Licht als Zeichen für die unwahrscheinliche, einzigartige Botschaft der Auferstehung Christi. Kann es da etwas geben, das wir leicht, sprich light nehmen können?
Andererseits tut eine gute Portion Gelassenheit deinen Nächsten und deinen Kindern gut, und darüber hinaus denen, die sich vielleicht gerade jetzt nicht wirklich auf Ostern einlassen können, wie Trauernde, Arbeitsuchende, Einsame, Schwerkranke…
Zurück zum Osterfest, genauer zum Ostersamstag. Im Zentrum der Osterfeier steht die Osternacht, die Ostervigil, also vigilia, die Nachtwache der Gemeinde Christi. Eingeleitet wird die Nachtfeier mit einem Lichtritus. Das Osterfeuer, die Osterkerze und das Anzünden der Lichter der ganzen Gemeinde sind sprechende Bilder für den auferstandenen Jesus Christus.
Wie kann nun die angesprochene Gelassenheit am Osterwochenende aussehen, ohne den Sinn von Ostern sterben zu lassen?
Prolog: Josef von Arimathäa wälzte einen Stein vor des Grabes Tür (Mk,15,46). Vorbei alle Anstrengung, alle Zweifel, alle Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren, vorbei der innere und äussere Kampf, der Einsatz für das Gute, das Leben und für den Glauben an den Menschen liebenden Gott. Unterstützung braucht es nicht mehr, Enttäuschung und Verrat waren gestern und sind nicht mehr rückgängig zu machen. Es bleibt noch dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, ihm ein würdiges Begräbnis zukommen zu lassen.
Schnitt, erste Szene. Oxford im Distrikt Oxfordshire, es ist Ostersamstag. Wir befinden uns am Friedhof Mountbatton, unweit der ehrwürdigen Universität. Er war Professor für Biologie und einer der bekanntesten Wissenschaftler seiner Zeit.
Frauen wollen ihn am liebsten abschaffen, den Alibi-Jahrestag: Internationaler Frauentag. Wurscht, es ist stark, beschämend und überwältigend, was das „schwache Geschlecht“ erlebt und vorlebt.
Männer haben allen Grund, Achtung zu zeigen. Und zwar täglich, nicht nur an bestimmten Tagen…
Dann gibt es Lebensgeschichten, die Männern niemals zustossen oder die Männer niemals zustande brächten. Vier Beispiele seien stellvertretend genannt, aus ganz verschiedenen Ecken der Welt…