Burma: 1.3 Millionen Euro gegen die Gewalt, Avaaz arbeitet erfolgreich mit Mönchen für die Opfer

6. Juni, 2008

…und sie bewegt sich doch, die web community. Die engagierten Leute von Avaaz.org leisten tolle Arbeit - und die Internetgemeinde macht offensichtlich mit, wenn man sich die Aktionen und Ergebnisse ansieht.

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Todestag Johannes Paul II: Das Kreuz als Baum des Lebens!

3. April, 2008

Johannes-Paul-II50.000 Menschen auf der Piazza San Pietro. Papst Benedikt feierte auf dem Petersplatz eine Messe zum Gedenken an seinen großen Vorgänger. Vor genau drei Jahren ist Papst Johannes Paul II. gestorben.

„Das Datum 2. April bleibt tief in unser Gedächtnis eingeprägt”, sagte Papst Benedikt, „wir alle denken voller Emotion an die Stunden dieses Samstagabends vor drei Jahren zurück, als eine betende Menge hier auf dem Platz die Nachricht von seinem Tod aufnahm.” Johannes Paul sei ein österlicher Mensch gewesen, von „außerordentlicher spiritueller und mystischer Sensibilität”; er sei in seinem Leben immer dem kreuztragenden Christus gefolgt, sei ihm gerade dann, als ihm die Stimme verloren ging, im Leiden immer ähnlicher geworden. Noch einmal rief Benedikt XVI. die berühmten Worte seines Vorgängers: „Habt keine Angst!”

Erinnern möchte ich an Worte, die Johannes Paul II vor genau 10 Jahren an uns gerichtet hat…

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Atheismus und der gottlose Humanismus

3. April, 2008

Im Jahr 1933, als das I. Humanistische Manifest entstand, wurde mein Vater geboren. Etwa ein viertel Jahrhundert konnte er nur seine Interessen, Werte und seine Würde leben. Meine Geburt bedeutete (wie die Geburt jedes Kindes) eine grosse Veränderung, wobei er es mit den humanistischen Prinzipien Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit sicher gut gehalten hat. Im Sinne moderner Wahlverwandtschaften liess er sich 3 Jahre später scheiden. So gesehen ein Musterbeispiel eines atheistischen Humanisten. Seine Konvertierung 2003 vom Protestanten zum römisch-katholischen Glauben passt nun nicht ganz zum skizzierten Bild.

Meinem Interesse an Atheismus und Humanismus tut dies keinen Abbruch. Vor wenigen Jahren entstand das Humanistische Manifest III. Was sind die Inhalte eines modernen Humanismus? Nicht sehr viele Nichtgläubige kennen diese Manifeste. Wobei diese eigentlich Verbindlichkeit haben sollten, jedenfalls aus Sicht der Autoren. Diese stellen immerhin eine guten Teil der atheistischen Crème de la Crème dar.

Voranstellen möchte ich 12 Kernsätze des atheistischen Humanismus, die sich deutlich aus dem nachfolgenden Text ergeben. Dieser Text zitiert entscheidende Passagen aus dem Humanistischen Manifest III, die jeweils kommentiert werden. Jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige, alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der medial bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet. Weiters hat jeder, der beispielsweise das christliche Weltbild für irrelevant erklärt, einmal mehr die Chance, sich mit Kritik an seiner Weltsicht auseinanderzusetzen.

12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:

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Gibt es Ostern light?

22. März, 2008

Ostersamstag

Der Lichtritus mit seiner Symbolkraft am Ende der Karwoche ist doch ein Hinweis der ganz besonderen Art, das Licht als Zeichen für die unwahrscheinliche, einzigartige Botschaft der Auferstehung Christi. Kann es da etwas geben, das wir leicht, sprich light nehmen können?

Andererseits tut eine gute Portion Gelassenheit deinen Nächsten und deinen Kindern gut, und darüber hinaus denen, die sich vielleicht gerade jetzt nicht wirklich auf Ostern einlassen können, wie Trauernde, Arbeitsuchende, Einsame, Schwerkranke…

Zurück zum Osterfest, genauer zum Ostersamstag. Im Zentrum der Osterfeier steht die Osternacht, die Ostervigil, also vigilia, die Nachtwache der Gemeinde Christi. Eingeleitet wird die Nachtfeier mit einem Lichtritus. Das Osterfeuer, die Osterkerze und das Anzünden der Lichter der ganzen Gemeinde sind sprechende Bilder für den auferstandenen Jesus Christus.

Wie kann nun die angesprochene Gelassenheit am Osterwochenende aussehen, ohne den Sinn von Ostern sterben zu lassen?

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(Un)glaube: Zwei Grabreden im Vergleich!

21. März, 2008

Ostersamstag

Prolog: Josef von Arimathäa wälzte einen Stein vor des Grabes Tür (Mk,15,46). Vorbei alle Anstrengung, alle Zweifel, alle Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren, vorbei der innere und äussere Kampf, der Einsatz für das Gute, das Leben und für den Glauben an den Menschen liebenden Gott. Unterstützung braucht es nicht mehr, Enttäuschung und Verrat waren gestern und sind nicht mehr rückgängig zu machen. Es bleibt noch dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, ihm ein würdiges Begräbnis zukommen zu lassen.

Schnitt, erste Szene. Oxford im Distrikt Oxfordshire, es ist Ostersamstag. Wir befinden uns am Friedhof Mountbatton, unweit der ehrwürdigen Universität. Er war Professor für Biologie und einer der bekanntesten Wissenschaftler seiner Zeit.

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Frauentag, weg damit…

8. März, 2008


frauentag
Frauen wollen ihn am liebsten abschaffen, den Alibi-Jahrestag: Internationaler Frauentag. Wurscht, es ist stark, beschämend und überwältigend, was das „schwache Geschlecht“ erlebt und vorlebt.

Männer haben allen Grund, Achtung zu zeigen. Und zwar täglich, nicht nur an bestimmten Tagen…

Dann gibt es Lebensgeschichten, die Männern niemals zustossen oder die Männer niemals zustande brächten. Vier Beispiele seien stellvertretend genannt, aus ganz verschiedenen Ecken der Welt…

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And the Oscar goes to…

22. Januar, 2008

Oscar
The Creator’s Enemy

Hey, das klingt doch fantastisch. Da können wir uns die anstrengende Sache mit Gott und der Religion vielleicht doch sparen. Aus dem Fasching bzw. Karneval heraus starten wir endgültig in Richtung völlig “befreite” Ostern… Aber der Reihe nach. Was sind nun die good news aus der scientific community?

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Mutter Teresa der Flüchtlinge, Tag für Tag

5. Januar, 2008

sonnenblume_joujou-2.jpgWas mich - und ganz sicher nicht nur mich - immer wieder nachdenklich macht, ist, wie wenig Vorbilder wir tatsächlich wahrnehmen. Oder sehen wir sie einfach nicht? Schauen wir da genauso weg, wie bei den Vorfällen, wo unser Einsatz tatsächlich und genau dann gefragt ist?

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Offener Brief an Richard Dawkins : Sieben Thesen PRO DEO mit R.D.

2. Januar, 2008

R.DawkinsDas Vorwort zu “Der Gotteswahn“ wurde bereits hinreichend kommentiert. Wie sieht es in der Folge mit den zentralen Thesen eines (medial) führenden Vertreters des Atheismus aus?

Wir erinnern uns an die Gotteshypothese, die nach Richard Dawkins Grundvoraussetzung monotheistischer Religionen ist:

Es gibt eine übermenschliche, übernatürliche Intelligenz, die das Universum und alles, was darin ist, einschliesslich unserer selbst, absichtlich gestaltet und erschaffen hat (S.46). Weiters: Der abrahamitische Gott hat das Universum nicht nur erschaffen, sondern er ist ein persönlicher Gott, der darin oder ausserhalb davon (was immer das bedeuten mag) wohnt, und die unangenehmen Eigenschaften hat, auf die ich bereits angespielt habe (S.45/55).

Auf 534 Seiten macht sich der Evolutionsbiologe Dawkins eine Menge Gedanken zu dem Thema, wie sich die Existenz Gottes am wirkungsvollsten abstreiten, desavouieren und widerlegen lässt. Zu seinem Stil will ich mich an dieser Stelle nicht äussern. Fragen wir also: Zu welchen Schlüssen kommt Dawkins? Wie stehe ich als Theist zu diesen Schlüssen?

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Der Gotteswahn (R.Dawkins)- ein Nachwort zum Vorwort

26. Dezember, 2007

Lalla, Ehefrau von R.DawkinsIch wusste nicht, dass ich das gedurft hätte, zitieren Sie in Ihrem Vorwort Ihre eigene Frau (Lady Sarah Ward, besser bekannt als Lalla), die liebend gerne die Schule aufgegeben hätte, dies aber ihren Eltern gegenüber nicht äussern konnte.

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serie kleine werkstätte: offenbarung an der tankstelle

22. Dezember, 2007

eigentlich ist es schon über 20 jahre her. Jesus savesaber es beschäftigt mich noch immer. es war wenige tage vor weihnachten, auf dem rückweg von nirgendwo nach irgendwo. etwas gestresst war ich abends unterwegs, und musste tanken. wenig später, im niemandsland zwischen zwei ortschaften, stiess ich auf eine diskonttankstelle, an der ich kurzentschlossen hielt.

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Sie glorifizieren den Tod im Namen des Islam

10. November, 2007

»Sie glorifizieren den Tod im Namen des Islam«
Daniel J. Goldhagen
Der US-amerikanische Politologe Daniel Jonah Goldhagen, der Geschichte an der Harvard University in Cambridge lehrt, löste vor zehn Jahren mit seinem Buch »Hitlers willige Vollstrecker« hitzige Debatten in Deutschland aus. Auch seine neuen Thesen zum politischen Islam sorgen für Aufregung. Über die Gemeinsamkeiten von Nationalismus und politischem Islam und darüber, warum die Europäer beim Kampf gegen diese Gefahr wenig Initiative zeigen, sprach mit ihm Kerstin Eschrich von der Wochenzeitung Die linke Wochenzeitung.

DANIEL GOLDHAGEN
Sie vergleichen den politischen Islam mit dem Nationalsozialismus. Worin bestehen die Ähnlichkeiten?

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