serie kleine werkstätte: bibel 2007

Kirchberg am Wagramda gibt es die tradition, eine bibelstelle mit nach hause zu nehmen.

was für botschaften sind das? was sagt mit das? sind mir diese bibelstellen persönlich zugedacht? wie gehe ich damit um?

ich habe noch keine guten antworten auf diese fragen. was ich sagen kann, ist folgendes: an diesen tagen bzw. abenden bin ich fast ausnahmslos mit freude und ruhe zu diesen anbetungen und lobpreisungen gegangen.

vielleicht gerade deshalb – haben mich diese bibelstellen meist mit einer spürbaren wirkung getroffen, manchmal auch am falschen fuss erwischt.

eine kleine chronologie:

SdB, Kirchberg, Sommer 2007
1 Joh 3,18

Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.

[voll getroffen. worte sind schnell gefunden. aber wie schwer sind konkrete taten … oder sage ich besser, handlungen aus liebe zu christus, zu den menschen, zum nächsten … zu setzen]

SdB, Kirchberg, Herbst 2007
Jesaja 6,8

Danach hörte ich die Stime des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich.

[wie meinst du das, herr? soll ich mich, darf ich denn so vermessen sein, etwas aus dieser botschaft auf mich zu beziehen? es ist wohl nicht vorstellbar. und doch: jünger berufen sich nicht selbst, sie folgen deinem ruf … sie werden berufen.]

SdB, Kirchberg, Herbst 2007
Jes 32,17

Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein, der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.

[herr, du bist gibst mir kalt und warm, wie es dir gefällt. die unruhe aus deinen letzten botschaften ist noch vorhanden; jetzt aber sprechen wir von ruhe? von sicherheit? von gerechtigkeit, die zu frieden und ruhe führt? andererseits, und noch viel wichtiger: wie ungerecht bin ich in meinem leben?]

SdB, Kirchberg, Winter 2007
Jes 30, 18

Darum wartet der Herr darauf, euch seine Gnade zu zeigen, darum erhebt er sich, um euch sein Erbarmen zu schenken.

[gerade in diesen tagen fühle ich mich mehr in sünde als in gnade. und jetzt sprichst du von deinem erbarmen! wie gross du bist, herr! ich preise dich, ich danke dir.]

Loretto, Herbst 2007
Philipp Neri

Lasst die Freude im Herrn beständig sein, bis die Freude in der Welt erlischt. Erstere wächst beständig, letztere nimmt stets ab und erlischt. Freue dich daher im Herrn und nicht an der Welt. Freue dich, wo immer du bist und so lange du auf Erden bist, der Herr ist nahe, fürchte dich nicht.

[herr, du willst mir doch nicht die freude nehmen. du weisst, dass ich gerne meine scherze treibe. tiefer drinnen in mir kann ich es erahnen. es ist eine ganz andere freude die du ansprichst. weg vom diesseitigen, hin zu einer zu einer viel grösseren freude, dem hineinleben in dein reich!]

St.Othmar, Herbst 2007

Der Herr schenke Dir Tapferkeit.

[ja, ich bin eine bequemer, ein verzagter mensch. herr, schenke mir mut! lass mich tapferer sein! wie sonst sollte ich dir folgen können?]

Loretto, 20 Jahre Loretto, mit Kardinal Schönborn
Therese v. Lisieux

Mein Himmel ist in der kleinen Hostie verborgen, wo Jesus, mein Bräutigam, sich aus Liebe verhüllt. Ich gehe, um an diesem göttlichen Herd zu schöpfen.

[ja herr, ich freue mich, dein zeugnis aus dem mund einer grossen frau zu hören. erst seit dem papstbesuch habe ich maria und die rolle der frauen in der kirche und im glauben etwas besser verstehen gelernt. als freund an deinen tisch kommen, in liebe an deinem göttlichen herd schöpfen, danke herr!]

Über .kroski

Was bewegt mich? ".kroski" widmet sich der Auseinandersetzung Christentum kontra Humanismus. Diese ist mittlerweile zum bedeutsamsten Kulturkampf in unserer Gesellschaft geworden: Atheisten, Humanisten und Naturalisten treten immer schärfer gegen jede Form von Religion auf, und die Kirchen wehren sich zunehmend dagegen. Es geht also weniger um unsere christlichen Positionen in der Auseinandersetzung mit Islam und Judentum. Vielmehr ist es die Konfrontation zwischen dem "evolutionären" Humanismus einerseits und den Kirchen andererseits, die unsere Kinder beschäftigen wird. Da möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, christliche Werte glaubwürdig zu vertreten. Grüße aus einem spannenden Leben, .kroski

Veröffentlicht am 26. Januar, 2008 in Christen, Christentum, Glaube, Inspiration, Römisch-Katholische Kirche und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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