Todestag Johannes Paul II: Das Kreuz als Baum des Lebens!

Johannes-Paul-II50.000 Menschen auf der Piazza San Pietro. Papst Benedikt XVI. feierte auf dem Petersplatz eine Messe zum Gedenken an seinen großen Vorgänger. Vor genau drei Jahren ist Papst Johannes Paul II. gestorben.

„Das Datum 2. April bleibt tief in unser Gedächtnis eingeprägt”, sagte Papst Benedikt, „wir alle denken voller Emotion an die Stunden dieses Samstagabends vor drei Jahren zurück, als eine betende Menge hier auf dem Platz die Nachricht von seinem Tod aufnahm.”Johannes Paul sei ein österlicher Mensch gewesen, von „außerordentlicher spiritueller und mystischer Sensibilität”; er sei in seinem Leben immer dem kreuztragenden Christus gefolgt, sei ihm gerade dann, als ihm die Stimme verloren ging, im Leiden immer ähnlicher geworden. Noch einmal rief Benedikt XVI. die berühmten Worte seines Vorgängers: „Habt keine Angst!”

Erinnern möchte ich an Worte, die Johannes Paul II vor genau 10 Jahren an uns gerichtet hat…

Pflanzt das Kreuz in euer Leben ein – das Kreuz als wahrer Baum des Lebens.

Lassen wir den Baum des Lebens und des Kreuzes mitten in unserem Herz wachsen.

Man kann uns Christen vieles nehmen, nicht aber das Kreuz als Zeichen der Erlösung. Lassen wir nicht zu, dass unser Kreuz entfernt wird, weder im Herzen, noch draussen in der Welt. das Kreuz des Heils kann man nicht ausreissen, der Baum des Lebens lässt sich nicht entwurzeln.

Äste und Zweige sind Wege, die wir nehmen können. Die Jahresringe stehen für Erfahrungen, die wir sammeln. so wie die Farbe des Laubes der Natur gehorcht, heißt unser Weg Farbe bekennen. wir bekennen uns zu Christus, zum Kreuz, und zur Erlösung.

Das Kreuz als wahrer Baum des Lebens. der Baum als lebendiges Symbol. Das Kreuz nicht als totes Andenken, unser Leben nicht als Fotokopie. Pflanzen wir das Original mitten in unser Herz. Dieses kostbarste aller Andenken, das in uns weiterlebt, Tag für Tag.

Ein Baum bedeutet Leben, Größe und Kraft. Oder wie viele Bäume habt ihr schon ausgerissen? Der Baum zeigt uns Stärke, und das Kreuz gibt uns Kraft. Mit dieser Stärke im Herzen überwinden wir jedes Hindernis. Wir erfahren das lebendige und starke Kreuz.

Lebensgeschichten zeigen uns, wie Menschen heranreifen. Wir sind noch keine reife Frucht, aber das Licht Jesu lässt uns wachsen. Mit dem Baum des Lebens im Herzen, reifen wir am Kreuz. Dieser Baum des Lebens stärkt uns, damit unser Tun Früchte trägt.

Allmächtiger ewiger Gott, lass Johannes Paul Deine Herrlichkeit schauen, und mache ihn zu einem Fürsprecher aller unser Hoffnungen, Wünsche und Anliegen, amen.

(Die Botschaften stammen aus der Ansprache des Papstes 1998 am Heldenplatz in Wien. Einige Textstellen wurden ergänzt. Die Originalrede ist über die Seite des Vatikan abrufbar, Punkt 8. JPII-Wien-1998)

Bild: http://torrent.to (ohne copyright)

Über .kroski

Was bewegt mich? ".kroski" widmet sich der Auseinandersetzung Christentum kontra Humanismus. Diese ist mittlerweile zum bedeutsamsten Kulturkampf in unserer Gesellschaft geworden: Atheisten, Humanisten und Naturalisten treten immer schärfer gegen jede Form von Religion auf, und die Kirchen wehren sich zunehmend dagegen. Es geht also weniger um unsere christlichen Positionen in der Auseinandersetzung mit Islam und Judentum. Vielmehr ist es die Konfrontation zwischen dem "evolutionären" Humanismus einerseits und den Kirchen andererseits, die unsere Kinder beschäftigen wird. Da möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, christliche Werte glaubwürdig zu vertreten. Grüße aus einem spannenden Leben, .kroski

Veröffentlicht am 3. April, 2008 in Aktuelles, Christen, Christentum, Geschichte, Glaube, Römisch-Katholische Kirche, Religion, Theismus und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

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