Deutschlands (Europas) sexuelle Tragödie:

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32 sexuelle Tragödien

Realpolitik wie Hartz I-IV behandelt ausschließlich das Thema Geld, wie immer in einer pervertierten Gesellschaft.

Was sind schon Menschen und Gefühle?

Moral ist doch nichts als Sch…, Religion ist einfach kranker Aberglaube.

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Heute ist Jessie 17 Jahre alt – und braucht Sex wie die Luft zum Atmen…

Wenn sie drei oder vier Tage keinen Verkehr hatte, sucht sie sich einen Jungen, mit dem sie schon einmal im Bett war. „Ich habe schon mit 51 Jungs geschlafen“, erzählt Jessie freizügig. Auch ihre Mutter wechselt. Mutter und Tochter führen ein gemeinsames Tagebuch über ihre sexuellen Erlebnisse.

Das vorliegende Buch schlussfolgert: „Wenn in zehn Jahren Tausende von Erwachsenen in unserem Land leben, die alle Formen der sexuellen Perversion ‚durchhaben‘, deren Seelenleben aber auf der Strecke geblieben ist, dann werden wir unser Handeln bzw. Nichthandeln in der Vergangenheit verurteilen. Wäre es nicht besser, wenn wir heute handeln?“Und weiter:

„Unser Land braucht Erwachsene, die in der Lage sind, mit ihren Kindern über alles zu reden – ohne Tabus -, und die lieben können, weil sie Liebe erfahren haben.“

Auf Zoomer.de gibt es ein Forum mit weit über 200 Kommentaren zum Thema. Hier werden die 32 Fallbeispiele und die Problematik zum Teil heruntergespielt. Nicht immer mit tauglichen Mitteln, so wird der folgende User-Kommentar besonders herausgestellt, der von der Geschlechtsreife der Menschen im Lauf der Geschichte wohl sehr wenig Ahnung hat:

„Kinder/Jugendliche haben heutzutage früher Sex als noch vor Jahrzehnten, nicht weil sie verrohen, sondern weil sie früher sexuell entwickelt sind und besseren Zugang zu sexueller Aufklärung haben als noch vor Jahren. Das ist ein Faktor, der die Elterngeneration beunruhigt, weil er abweicht von ihrer tradierten Norm.“ (User PapaPanda)

Bekanntlich wurde im Hochmittelalter im bereits zarten Jugendalter geheiratet und verkuppelt, bei einer viel kürzeren Lebenserwartung. Kinder sind nicht körperlich früher entwickelt, sondern die Verfügbarkeit der Bilder und Möglichkeiten ist exponentiell gestiegen…

Nun aber zurück zum Buch. Diese und 31 weitere Erfahrungsberichte schildert der kürzlich erschienene Titel „Deutschlands sexuelle Tragödie“. Autor und Pfarrer Bernd Siggelkow, Gründer des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“, attestiert darin eine „sexuelle Verrohung“ von Jugendlichen als Folge von Vernachlässigung und Perspektivlosigkeit.

Für viele Heranwachsende hat Sexualität nichts mehr mit Partnerschaft oder Liebe zu tun. Durch schnellen Sex versuchen sie die innere Leere zu füllen, immer auf der Suche nach ein wenig Nähe und Bestätigung. In „Deutschlands sexuelle Tragödie“ beschreiben die Autoren Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher von dem Berliner Kinderhilfswerk „Arche“ den Kreislauf, der sich bei Heranwachsenden von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt in Gang gesetzt hat.

mehr auf PRO-MEDIENMAGAZIN.DE

und bei ZOOMER.DE

Bild: iStock

Über .kroski

Was bewegt mich? ".kroski" widmet sich der Auseinandersetzung Christentum kontra Humanismus. Diese ist mittlerweile zum bedeutsamsten Kulturkampf in unserer Gesellschaft geworden: Atheisten, Humanisten und Naturalisten treten immer schärfer gegen jede Form von Religion auf, und die Kirchen wehren sich zunehmend dagegen. Es geht also weniger um unsere christlichen Positionen in der Auseinandersetzung mit Islam und Judentum. Vielmehr ist es die Konfrontation zwischen dem "evolutionären" Humanismus einerseits und den Kirchen andererseits, die unsere Kinder beschäftigen wird. Da möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, christliche Werte glaubwürdig zu vertreten. Grüße aus einem spannenden Leben, .kroski

Veröffentlicht am 4. Dezember, 2008 in Atheismus, Bücher, Christentum, Erziehung, Gesellschaft, Humanismus, Menschen und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Das erinnert mich sehr stark an die Neurose, die ich nach dem sexuellen Mißbrauch durch meinen Großvater im Teenageralter entwickelte. Ich galt danach als „Leichtes Mädchen“ und war sehr schnell willig, mit einem Mann ins Bett zu gehen. Es war für mich ein Muß, quasi eine Pflicht – und eine Droge, ein Ersatz für menschliche Zuwendung, für Verständnis und Geborgenheit.

  2. Hallo Freidenkerin,
    ich hoffe von ganzem Herzen, dass dir die Vergangenheit mittlerweile tatsächlich Vergangenheit (oder sagen wir Distanz) werden konnte.

    Ich frage mich, ob kompetente Berichte (wie im vorliegenden Buch) überhaupt noch jemand aufrütteln. Auf theolounge.de gab es den link zur Besprechung des Buches – und es kam nicht ein einziger Kommentar zu all den Tragödien!

    Innerhalb einer Generation (so sagte es der Wiener Kardinal Schönborn vor kurzem) wurde dreimal Nein zum Leben gesagt: 1. Die Enzyklika Humanae Vitae wurde (kirchenintern – in Deutschland) zu Fall gebracht, 2. in den 70er Jahren wurden die Abtreibungsgesetze eingerichtet, und 3. kürzlich wurden die Homo-Ehen etabliert.

    In Missbrauchsfällen und bei gesundheitlichen Indikationen können Abtreibungen geradezu notwendig sein, darum geht es nicht.

    Aber für die Mehrheit geht es um die reine Selbstbestimmung über den Körper – mit dem Hintergrund schrankenloser Sexualität – ohne Rücksicht auf menschliche Hinwendung – oftmals gleich von der Geschlechtsreife weg.

    Das will nur eine kleine Minderheit so sehen – für mich ein deutlicher Hinweis, dass innerhalb nur einer Generation die gesellschaftlichen Verhältnisse geradezu auf den Kopf gestellt wurden.

    Spanien, das in der Liberalisierung der letzten Jahre besonders weit gegangen ist, wird ganz spannend zu beobachten sein: Die Abwendung von nicht bewältigten Zeiten der Diktatur, und der deutliche Bruch mit der Kirche werden nicht ohne kommende Konflikte abgehen.

    Zurück zum Bericht der ARCHE: Wenn man auch nicht von einer statistischen Evidenz ausgehen kann, so bleiben doch klare Hinweise auf geänderte Lebensformen, die mich mich sehr nachdenklich machen.

    Wer wurde nun ausser mir noch aufgerüttelt?

  3. Ich und das schon lange.
    Eine Kirche die weitestgehend daran glaubt, wie Augustinus, den Heiligen Geist so zu erklären, dass die Liebe zwischen Gottvater und Gott Sohn so groß ist, dass daraus eine eigene Person wird und diesen Glauben mit Gewalt behauptet hat (Inquisition, Hexenverfolgung) hat das Gesetz Gottes missachtet und auf den Kopf gestellt.

    Das Gesetz der Natur sagt etwas anderes: Die Liebe zwischen Mann und Frau ist so groß, dass daraus eine eigene Person wird.

    Das andere führt zur Homosexualität und Pädophilie. Die Frau ist in dem Gedankenmodell ausgeklammert und wer nicht beachtet wird muss sich rächen.

    Wenn seit Jahrhunderten so geglaubt wurde ernten wir jetzt die Früchte dieses Glaubens, den dadurch wurde der Liebe die Sexualität genommen und der Sexualität die Liebe. Schneide dem Menschen seine natürlichen Wurzeln ab und er wird zur Bestie oder zum nützlichen Idioten.

  4. @rotegraefin

    Danke für deinen Beitrag, deine Worte zum „Gesetz der Natur“ teile ich voll und ganz.

    Heute habe ich von einer mutig gegen Gender Mainstreaming kämpfenden Frau (Gabriele Kuby) gelesen: Unsere Politiker in Deutschland (U.v.d.Leyen) und Europa arbeiten sehr konsequent daran, dass die Geschlechter solange geschliffen werden, bis keine Unterschiede mehr erkennbar sind: Dann sind wir „frei“ und jeder lebt genau seine „menschenerfundene“ Sexualität“, großartig – dass es mich dann schon nicht mehr gibt.

    Und bis dahin kann man sich ja noch ein bisschen wehren ;-)

    Liebe Grüße,
    Stefan

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