Archiv der Kategorie: Bilder

serie fotopause: in meinem nächsten leben…

… komme ich als leguan wieder. na gut, dieses anliegen ist vielleicht nicht ganz so gut durchdacht…

leguan - yes!

Ready to Strike, ursprünglich hochgeladen von Stuck in Customs

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serie fotopause: „change my world!“

nach einigen wochen rein intellektuellen (?!) daseins, soll die rechte gehirnhälfte mehr zu ihrem recht kommen.
bilder wirken, wenn man sich auf sie einlässt. jedenfalls wenn der künstler (fotograf) das entsprechende auge hat. und um augen geht es hier…


change my world
, ursprünglich hochgeladen von Tatiana Cardeal

gesichter, vor allem augen erzählen da geschichten, die jedes schreiben blässlich, wenn nicht blass erscheinen lassen!

 

from zero to zero

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Tod
„Ein menschlicher Körper beginnt fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen. Der Körper, einst Hülle des Lebens,…

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Burma, Birma, Myanmar.

 

siehe auch: free TIBET – mitmachen!

siehe auch: Burma-Myanmar-Berichterstattung?

 

Täglich will ich – so wie Millionen anderer – umfassend und kompetent über die Entwicklung in Burma unterrichtet werden – doch die klassische Nachrichtenschiene schüttet uns nur mit lokalen News voll. Aber wir haben ja unsere Online-Quellen. Hier aktuelle Auszüge und Verweise:

DIE GELBE REVOLTE

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Virtueller Krieg der Kulturen: Ideologieschlacht am Bildschirm

Immer mehr Computerspiele dienen propagandistischen Zwecken:

„Egal, ob USA, Iran oder Hisbollah Der „Krieg der Kulturen“ ist in der digitalen Welt längst Wirklichkeit geworden. „Werte“, auf die es ankommt, werden mitgeliefert. Kampfbereite Spieler vor dem Computer können sich während der Ladezeiten einprägen, was wirklich wichtig ist: Loyalität, Ehre, Selbstlosigkeit und ein soldatischer Treueschwur auf die USA. „America’s Army“, das offizielle Computerspiel der US-Armee möchte mit Heeresidealen und scheinbar realistischen Eindrücken vom Leben in der Armee neue (echte) Soldaten kostengünstig rekrutieren. Kritiker werfen dieser Strategie offene Propaganda und Verminderung der Gewaltschwelle als Vorbereitung auf reale Gefechte vor.

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luciano pavarotti, hommage an „big P“ !!!

LUCIANO PAVAROTTI

gäbe es den ausdruck charisma nicht, hätten wir ihn für „big P“ erfunden. luciano pavarotti galt als einer der größten opernstars des 20. Jahrhunderts, für mich ist er schlichtweg der sänger des letzten jahrhunderts.

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Bernward und Barabara: Es ist Hochzeit!

Aus heiterem Himmel war sie plötzlich da, die Einladung zur Hochzeit. Und einen wunderschönen Himmel gabs auch am 1. Mai…

KAPELLE PODERSDORF

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mügeln und prügeln: europa, ausländer, und weiter?

wieweit kommen wir mit diesen worten? „Es braucht diese Empörung, trotz ihrer begrenzten Wirkung, sonst bricht der Boden der Zivilisation. Er ist dünner, als man denkt“, so lesen wir heute in der SZ im artikel JAGD AUF DAS FREMDE.

MÜGELN

kleinstadt, landwirtschaftliches gebiet, stadtfest, bierzelt, alkoholgetränkte streitereien, mitfeiernde inder schlussendlich als ziel, neonazistische parolen kommen auf, brutale hetzjagd von etwa 50 bewohnern mügelns auf das grüppchen inder, brutale verletzungen… wir haben das gehört, gesehen und gelesen.

nach abklingen aller betroffenheit jetzt die frage, wie geht es weiter? es ist längst an der zeit, die zähen wurzeln und unangenehmen wahrheiten anzusprechen.

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schloss laxenburg bei wien, barocke baustelle…

BEAUTY IS IN THE EYE OF THE BEHOLDER

eine radltour zum schloss laxenburg… mehr unter

islam: view from iran, ein blog der seltenen art.

dankenswerterweise konnte ich dem watchblog islamophobie den hinweis auf ein interview in der süddeutschen entnehmen, ein gespräch mit den blogbetreibern von VIEW FROM IRAN in der SZ. die autoren des watchblog islamophobie haben dieses interview bis 17.08.07 15 uhr noch nicht kommentiert. VIEW FROM IRAN kann keinesfalls als beleg für die propaganda des westens gegenüber islamischen staaten dienen. dies wäre grundfalsch, denn die letzten beiden absätze des artikels in der Süddeutschen Zeitung lassen keine zweifel offen, hier erhalten wir eine glasklare einschätzung des gegenwärtigen politisch-religiösen klimas im iran:

see blog VIEW FROM IRANDie einheimische Bevölkerung hingegen beginne, an der Lage zu verzweifeln: „Es ist inzwischen eine Generation herangewachsen, die ein Leben ohne islamische Gesetzgebung nie gekannt hat. Die junge Generation ist zynischer geworden, hat keine Hoffnung auf Veränderung“, sagt sie nachdenklich,
„und das Land hat inzwischen so viel Talent und so viele Ressourcen verschwendet, dass es vielleicht keine Möglichkeit mehr gibt, die Dinge zu wenden.“

Für einen Moment stockt sie, die jüdische Amerikanerin, die im Iran heimisch geworden war: „Es ist furchtbar, so etwas zu sagen, oder? Mir bricht es wirklich das Herz, so pessimistisch über einen Ort zu reden, den ich so sehr zu lieben gelernt habe.“

VIEW FROM IRAN

gerne gebe ich den link weiter: VIEW FROM IRAN nun heisst der blog korrekt view from [outside] iran, da die blogbetreiber in die usa zurückgekehrt sind.

Michelangelo Antonioni: tot.

jeder von uns hat filme, die ihn stark beeindruckt haben. death valley, merkwürdig planlose fahrten, sex in der wüste, und am schluss… genug um einen (damaligen) teenager nachhaltig zu fesseln.

„Die Filmfarben sind leicht verblichen, so dass der für altes Filmmaterial so typische Rotstich den Bildern eine Aura melancholischer Nostalgie verleiht. Wer heute das Glück hat, im Kino eine Kopie von Michelangelo Antonionis Zabriskie Point zu sehen, der wird kaum umhin kommen, zu den M. ANTONIONIBildern zunächst eine gewisse Distanz zu wahren, allein auf Grund ihres längst begonnenen und deutlich sichtbaren Verfallsprozesses. Auch die Geschichte, die Antonioni hier erzählt, scheint gealtert. Die Revolution der späten 60er Jahre wirkt wie eine andere Epoche. Marx ist längst aus den Köpfen gewichen, so dass es uns ergehen könnte wie dem Polizisten in Zabriskie Point, der den soeben verhafteten Studenten nach seinem Namen fragt und dessen Antwort für bare Münze nimmt und in seinem Protokoll unwissend mit „Marx, Carl“ vermerkt.

Zabriskie Point ist ein Film über das Weglaufen, über eine Auszeit aus der Gesellschaft. Die Flucht in die Wüste: Daria, Tochter eines Industriellen, verloren auf der Suche nach dem von ihrem Vater mitten im Sand erbauten Ferienparadies, und Mark, eben noch Student, nach einigen Schüssen nun auf der Flucht vor dem verständnislosen Gesetz. Unvermeidlich ihr Zusammentreffen, wie Magnete ziehen sie sich an in der endlosen Leere der Dünenlandschaft.

Über das Sehen, wie in der Szene in der Mitte des Filmes, die beiden Liebenden beim Sex in den Dünen. Die Kraft der Situation entsteht nicht aus dem Wort, sondern über die Bilder des Regisseurs, der das Paar vervielfacht und die ganze Wüste, endlose Dünen, mit Liebespaaren füllt, eine Orgie ZABRISKIE POINTmitten im Death Valley. Über das Sehen, wie in der Szene, in der Daria nach dem Weg fragt in einer Bar mitten im Leeren, an einem Ort, an dem einer Bar als Treffpunkt jeglicher Sinn abhanden kommt und all diese Leere, die Sinnlosigkeit des Ortes sich manifestiert in Bildern von solcher Kraft, dass auch der Rotstich des Materials es schließlich nicht mehr vermag, die Distanz zum Gesehen so groß werden zu lassen, dass es nicht mehr wirken könnte.

Antonionis Bilder wirken, auch heute noch. Auch in Rot. Und vielleicht ist der rote Schleier, der sich über die Einzelbilder legt auch nichts weiter als eine Vorahnung der grandiosen letzten Szene, die den Film in die Annalen der Filmgeschichte eingehen ließ: Eine Explosion von solch ästhetischer Wucht, wie sie keine Explosion in all den explosionsgeladenen Actionfilme der letzten Jahrzehnte wiederholen konnte. Ein Feuerball, der seine Wucht aus dem Paradox nimmt – erneut ein visueller Kunstgriff! – das am denkbar schnellsten ablaufende Ereignis in der denkbar langsamsten Fassung zu zeigen, einer unfassbar langsamen, stilisierenden Zeitlupe.

Und wenn einem dann im Kinosaal von der Leinwand all die Konsumgüter entgegentanzen in ihrem Ballet der Zerstörung, die Kühlschränke und tiefgekühlten Hähnchen, die Kleider und Schuhe und M. ANTONIONISchränke, wenn das Ferienparadies in der Wüste zum wiederholten Mal vor unseren Augen in die Luft gesprengt wird, dann ist auch Karl Marx uns wieder ein bisschen näher gekommen, vermittelt durch die zeitlose Ästhetik des Michelangelo Antonioni.“ (filmzentrale.com)

oder wie der von mir geschätzte GUARDIAN meint, durchaus relativierend, denn es gibt natürlich bedeutendere filme als den beschriebenen. „Antonioni’s A to Z of that era ended with Zabriskie Point (1970), a gallant attempt by this middle-aged European intellectual to penetrate the dreams and despairs of America’s Vietnam generation. He filmed part of it in Death Valley, California, and ended it with an explosion which sent the trophies of the consumer society flying into space. The film was perhaps a failure, but of a kind that has certainly not become less interesting with the years.“

klappe, aufwachen, und wieder nach vorne schauen. danke, michelangelo antonioni!

quel surprise bei schloss grafenegg

grafenegg.jpg

ein ausflug nach grafenegg… mehr unter