Archiv der Kategorie: Geisteswissenschaften

Endlich ein gesetzlicher Feiertag für Atheisten!

Definitiv, es ist wieder Zeit zu Wegbegleiter zu verlinken, um eine Enttarnung äffischen Denkens zu genießen. „Gestern hat ein Bericht über die “humanistische” Giordano-Bruno-Stiftung wieder meine Heiterkeit beim Frühstück erregt. So läuft momentan (siehe Artikel in der FAZ vom 22.3.) eine finanziell groß aufgesetzte Initiative, den Feiertag Christi Himmelfahrt zu streichen und dafür einen Evolutionsfeiertag im Gedenken an Darwin und unsere äffische Herkunft einzuführen. Darauf hat die Welt gewartet…“

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Thomas von Aquin und Dawkins, der philosophische Hohlkopf

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Thomas von Aquin

Einmal mehr jährt sich der Gedenktag des Thomas von Aquin. Ein auch heute beeindruckender Geist, der vor 800 Jahren das Unmögliche möglich machte: Wissenschaft und Theologie zu versöhnen.

Aber wer wird den unscheinbaren Biologieprofessor aus Oxford (Dawkins) in 800 Jahren würdigen, oder in 100 Jahren, oder in 10 Jahren? Kaum jemand, denn mit seinem kleinkarierten Werk „The God Delusion“ hat sich der Biologieprofessor nach wissenschaftlicher Lesart galaxienweit ins Abseits gestellt.

Doch zurück zu Thomas von Aquin.

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Bevor wir die Frage nach der Existenz Gottes stellen, müssen wir uns fragen, was wir denn unter „Gott“ verstehen. Daran kranken die meisten Betrachtungen der Gottesbeweise, denn die Leser erwarten erstens einen zwingenden Beweis (den es so nicht gibt) und zweitens einen Beweis, der direkt zum christlichen, personalen Gott führt. Auch dieses können die thomistischen Beweise nicht liefern.

Am Ende des zweiten Teil des zweiten Kapitels legt Dawkins dazu ein sauberes Fundament, indem er definiert, was göttlich wirklich bedeutet (für Dawkins – aber auch für Thomas oder grundsätzlich):

„Der entscheidende Unterschied zwischen Göttern und gottähnlichen Außerirdischen liegt nicht in ihren Eigenschaften, sondern in ihrer Entstehungsgeschichte.“ (S. 106).

Dem gegenüber sind Götter – per definitionem – Wesen (ob intelligent oder nicht, das kann vorläufig dahingestellt bleiben), die ursprungslos sind.

Mehr wollen wir –

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Suhrkamp und die „dritte Kultur“

Kann denn Lernen, kann denn Wissen unschuldig sein? Spätestens seit Michel Foucault wissen wir: Nein.

2008 kommt nun der Suhrkamp Verlag ins Spiel und legt mit der „edition unseld“ eine neue Verlagsreihe vor, die für eine „dritte Kultur“ werben möchte. Auch hier soll nach Wegen aus den „Sackgassen des 19. Jahrhunderts“ gesucht werden…

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