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Pfingsten ohne Geist… eine säkulare Messianisierung

„Ende hier ist Anfang dort – Erde hier ist Himmel dort“, so mancher Relativist sollte wieder mal Rilke lesen. Dort wird die Pfingstbotschaft mit nur wenigen Worten zum Klingen gebracht. Dabei trägt unsere Gegenwart eine vielfach kalte und nüchterne Brille. In 12 Schritten zum Humanismus. Genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des Humanistischen Manifest III , das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Darling der populären Medien, unterzeichnet wurde.

Säkularisten, Relativisten, Rationalisten, Naturalisten, Humanisten, Atheisten gehen gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke,
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Zum gottlosen Humanismus in 12 einfachen Schritten

Jetzt die Bibel auf den Feuermüll?

Ist es Zeit, die Bibel auf den Feuermüll zu werfen?

Sokrates in 5 minutes; Islam in 30 Sekunden; Jesus für Anfänger. Wir kennen diese Rezepturen, Kommerzielles ohne den notwendigen background. An dieser Stelle agieren wir im Doppelpack. Erstens: In 12 Schritten zum Humanismus – genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des Humanistischen Manifest III, das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem gegenwärtigen Darling der Medien, unterzeichnet wurde. Zweitens: Zugang zu ausführlicheren Informationen, dazu ein Link im vorletzten Absatz des Artikels.

Säkularisten gehen unter anderem gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke, indem sie Metaphysik, Theologie und Glauben dogmatisch als Aberglauben (ab-)qualifizieren. Selten bis gar nicht nehmen sie auf ihre eigenen Bekenntnisse Bezug, wohl nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Dabei hat jeder Christ, Jude, Muslim und andere Religionsangehörige… alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der progressive Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet.

Lehnen wir uns zurück und „genießen“ die 12 Leitsätze, geschaffen von einer Riege pragmatisch denkender Individualisten, für die das Leben sinnlos ist – und die dennoch (aus ihrer Sicht: gerade deshalb) die gesellschaftliche Vorherrschaft reklamieren.

12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:

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Atheismus und der gottlose Humanismus

Im Jahr 1933, als das I. Humanistische Manifest entstand, wurde mein Vater geboren. Etwa ein viertel Jahrhundert konnte er nur seine Interessen, Werte und seine Würde leben. Meine Geburt bedeutete (wie die Geburt jedes Kindes) eine grosse Veränderung, wobei er es mit den humanistischen Prinzipien Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit sicher gut gehalten hat. Im Sinne moderner Wahlverwandtschaften liess er sich 3 Jahre später scheiden. So gesehen ein Musterbeispiel eines atheistischen Humanisten. Seine Konvertierung 2003 vom Protestanten zum römisch-katholischen Glauben passt nun nicht ganz zum skizzierten Bild.

Meinem Interesse an Atheismus und Humanismus tut dies keinen Abbruch. Vor wenigen Jahren entstand das Humanistische Manifest III. Was sind die Inhalte eines modernen Humanismus? Nicht sehr viele Nichtgläubige kennen diese Manifeste. Wobei diese eigentlich Verbindlichkeit haben sollten, jedenfalls aus Sicht der Autoren. Diese stellen immerhin eine guten Teil der atheistischen Crème de la Crème dar.

Voranstellen möchte ich 12 Kernsätze des atheistischen Humanismus, die sich deutlich aus dem nachfolgenden Text ergeben. Dieser Text zitiert entscheidende Passagen aus dem Humanistischen Manifest III, die jeweils kommentiert werden. Jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige, alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der medial bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet. Weiters hat jeder, der beispielsweise das christliche Weltbild für irrelevant erklärt, einmal mehr die Chance, sich mit Kritik an seiner Weltsicht auseinanderzusetzen.

12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:

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