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„Offener Kommentar“ an den Profil-Redakteur Emil Bobi

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Könnten sie nicht ihre Kollegin Tina Goebel bitten, ihnen die kirchlichen Themen zu überlassen?

Es wäre eindeutig unterhaltsamer…

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Herr Bobi schreibt in der aktuellen Printausgabe des Wochenmagazins Profil unter dem Titel „Bauchgefühl“:

„Doch ein Nebensatz zur Abtreibungsfrage ließ aufhorchen: Es wird neu zu überlegen sein, wo Vindikationen ansetzen sollen.“  Vindikationen ? Eine kabarettreife Leistung für einen Journalisten, der sich als Aufdecker profilieren möchte : – )  Dieses Zitat haben sie (mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit) von „stjosefnewssamt Druckteufel übernommen, und das Original-Interview (es heißt natürlich: Indikationen) möglicherweise gar nicht gelesen – aber kommen wir zum Punkt:

Es zeugt nicht von journalistischer und menschlicher Redlichkeit, Männer der Kirche, von denen man genau weiß, dass sie nur im äußersten Fall klagen würden, mit unwahren Aussagen zu schmücken.

„Bischof Klaus Küng fordert die Wiedereinführung der strafrechtlichen Verfolgung von Frauen, die abgetrieben haben“ schreiben sie in ihrer headline. Sie wissen genauso wie ich, dass dies kein Zitat und eine unwahre Behauptung ist. Es bedient einfach die Mehrheit der säkular orientierten Profil-Leser und soll wohl den ausbalancierten Artikel der Kollegin Tina Goebel („Abtreibungsland Österreich“, Profil-online) konterkarieren.

In Profil-online ist zu ihrer Person, Herr Bobi, zu lesen:

„Höchste Auszeichnung: er hat noch von keinem einzigen Subjekt seiner Berichterstattung ein Weihnachtsgeschenk bekommen.“

Zu dumm, dass ich Bischof Klaus Küng bereits gebeten habe, ihnen ein Weihnachtspräsent zukommen zu lassen ; – ) …